Digiflavor Pharaoh Mini RTA

  • Tja, da konnte ich mal wieder mein HWV nicht unterdrücken und habe mir den Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen. gekauft.

    Singlecoiler, entweder 2ml oder mit dem größeren Tankglas 4ml Füllvolumen.

    Der Lieferumfang ist sehr vorbildlich, 2 Ersatzgläser, insgesamt 3 Driptips und viele Ersatzschräubchen, Dichtringe etc. pp.

    Zuerst komplett demontiert und gereinigt, danach auf 4ml Tank umgebaut.

    Die Verarbeitung ist top, das matte Finish gefällt mir persönlich sehr gut.

    Einbau der Coil: Ich glaube der Pharaoh ist derzeit mein RTA der am einfachsten zu wickeln ist.

    Durch das gefederte "T-Bone" - Deck braucht man lediglich die Schrauben ein wenig heraus drehen, die gefederten T-Bones heben sich mit

    und die Coil braucht nur eingelegt werden, zuschrauben, fertig. Hier daran denken die Coil "hängend" einzubauen.

    Ansonsten ist die Wicklung zu weit von der Airflow entfernt.

    Zum besseren Vergleich habe ich das gleiche Setup gewählt welches ich auch im Ammit 25 verwende.

    Demon Killer Flame Coil mit 0,5 Ohm sowie Angorabbit Watte. Vergleichsliquid: Vampire Vape Pinkman.

    Es ist faszinierend was der Pharaoh an Wolken und Geschmack bei "lediglich" 37,5 Watt heraus haut!

    Der Zugwiderstand ist noch restriktiver als beim Ammit (beide mit voll geöffneter Airflow), nur leicht zwar, aber merklich.

    Beim Ammit 25 habe ich für mich den besten Geschmack bei 45 Watt erfahren.

    Dampftechnisch entwickelt der Pharaoh einen etwas dichteren Dampf als der Ammit, allerdings hinkt auch er dem Manta hinterher.

    Aber letzterer ist ja auch ein Dual-Coiler.

    Geschmacklich liegt er für mich nur minimalst hinter dem Ammit, dafür macht er einen etwas runderen Dampf - so hat auch er seine

    absolute Daseinsberechtigung in meiner kleinen, bescheidenen Sammlung.

    Ich teste natürlich weiter mit anderen Coils und verschiedenen Liquids, falls mir im Laufe der Zeit zum Pharaoh Mini noch etwas einfallen sollte,

    dann werde ich es hier natürlich berichten.


    Mein Fazit: Klare Kaufempfehlung! :optimistisch2:



    Bitte melden Sie sich an, um diesen Anhang zu sehen.Bitte melden Sie sich an, um diesen Anhang zu sehen.Bitte melden Sie sich an, um diesen Anhang zu sehen.Bitte melden Sie sich an, um diesen Anhang zu sehen.

  • Nach nun insgesamt fast 4 Wochen häufiger Nutzung bleibe ich persönlich bei meinem Fazit:

    Dampfentwicklung minimal smoother als beim Ammit 25, geschmacklich minimal "dünner".

    Verglichen immer mit den gleichen Wicklungen und gleichen Liquids.

    Eine Sache finde ich beim Pharaoh definitiv störend, und zwar die recht schwergängige LC.

    Ich drehe immer im Uhrzeigersinn um ein versehentliches Lösen der Base zu verhindern.

    Durch die schwergängige LC schraubt man den Tank mit der Zeit immer fester auf den AT - so lässt er sich nur mit "Gewalt" wieder lösen.

    Sämtliche Versuche die LC leichtgängiger zu bekommen haben nichts gebracht, leider.

    Somit findet er nur noch selten seinen Platz auf dem AT.

  • Ich finde es beim Pharaoh Mini eigentlich ganz gut, dass sich die Liquidsteuerung nicht zu leicht verstellt.

    Dass es zu schwer geht, kann ich von meinem Pharaoh Mini nicht behaupten, unabsichtlich den Tank abgeschraubt habe ich auch noch nicht.

    Der Tipp von Michi, nach dem Reinigen die Dichtringe mit etwas VG oder Liquid zu "ölen" ist ein sehr guter Tipp.

  • Nur mal am Rande - es ist definitiv ein originaler Pharaoh, und er ist wirklich sehr schwergängig.

    Schleifspuren oder Ähnliches hat er auch nicht. "Ölen" brachte auch keine Besserung.

    Naja, egal, nun ist er zum Testobjekt geworden für Wickeleinsteiger im Familien-, Freunden- und Kollegenkreis.

    Dafür eignet sich der Pharaoh definitiv!

  • Der Thread ist zwar schon etwas älter, aber zu dem Verdampfer muss ich meinen Senf dazu geben.


    Ich habe 2 der grossen Variante, die 25mm Teile im Einsatz und bin hellauf begeistert.


    Super problemlos zu wickeln, guter Geschmack und bis jetzt das beste Leistungs/Dampf-Erlebnis was ich bei einem Verdampfer hatte.

    Für mich ähnlich der OBS Engine, nur viel besser im Geschmack.


    Zeus und Ammit habe ich auch da und seit Monaten nicht mehr angefasst.


    Bzgl. LC: Hatte anfangs auch die Probleme, dass sich der Verdampfer sehr fest mit dem AT verbunden hatte, wenn ich gaaanz langsam drehe kann ich das aber vermeiden.


    Das einzige was mich stört, ist die kurze Latenz zum Wechseln der Watte.

    Wo sich andere VD langsam ankündigen, habe ich beim Pharaoh meistens nur 2-3h von Gedanken ich sollte langsam mal die Watte wechseln, bis bähh will ich nicht mehr dampfen. Ich könnte es auf die Watte schieben, hab das Problem bei anderen Verdampfern aber nicht.


    Watte ist die für leichte Damen - hab ich aus Japan, steht kein einziges Wort in deutsch drauf. :S


    Was ich auch unglaublich nützlich finde ist die Kaminverlängerung + dass man diese stacken kann. Mit 2 Erweiterungen komme ich so auf 12ml Tankvolumen, was im Alltag echt praktisch ist.


    Den 2. Pharaoh habe ich als Ersatz ohne Kaminverlängerungen immer dabei (wegen dem Problem mit der Latenz).


    Positiv finde ich auch, dass er nicht sifft, ich habe es noch nicht hin bekommen.

    Passieren kann das allerdings, wenn man vor dem Befüllen die LC nicht schliesst, aber daran gewöhnt man sich.


    Wenn man auf RTAs steht, kann ich den Pharoah uneingeschränkt empfehlen. :thumbup:


    edit:

    In der Allday habe ich 26ga 0.7Ohm Kanthal MicroCoil verbaut, im Ersatz Clapton 0.34Ohm SpaceCoil.